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Ich und die anderen
 

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Glaciers melting in the dead of night and the superstars sucked into the supermassive...

Die nette Zeile dort oben ist der Refrain von dem Lied "Supermassive Blackhole", welches der begnadete Sänger Matthew Bellamy der britischen Rockband "Muse" singt. In einer schwindelerregenden Tonhöhe. Sollte man sich anhören.

So da wären wir schon bei einem meiner Lieblingsthemen: Musik.

Und bei meinem heutigen Thema - ich bitte um Trommelwirbel - die skurille Welt der Musikgenres. 

Jeder hat - oder sollte es zumindest - im Musikunterricht etwas über Musikgenres und deren Entwicklung erfahren.  So Sachen wie Pop, Rock, Blues, Techno usw. sollten einem bekannt sein. Doch dies war der schlauen Musikindustrie noch nicht genug: SUBgenres sollten die Geister der Musikliebenden grundlegend verwirren. Nur noch wikipedia kann da weiterhelfen!

Also wenn man "Muse" eingibt, erscheint das Genre "New Prog".

Sicher doch. "Kennse nich New Prog!?" NICHT??

Na gut. Dann muss man weiter researchen im Internetlexikon.

"New Prog, 

ist die Bezeichnung eines Musikstils, den aktuelle alternative Rockbands in Verbindung mit Elementen des Progressiven Rocks entwickelt haben."

Aha. Wieder mal was gelernt. 

Dieses Thema der Subgenres leitet direkt in den Gedanken der Klassifizierung über. Und das führt zum Schubladendenken, zu den  Stereotypen und den Vorurteilen. Aber erst mal halblang.

Das wäre wiedermal eine gewaltige Assoziationskette. Und Assoziationsketten sind echt ne tolle Sache...so kommt es, dass Gedanke zu Gedanke springt und keiner mehr dem anderen folgen kann. Wie bei diesem blog Eintrag. Als ich angefangen habe zu schreiben, hatte ich ein klares Thema vor Augen. Das hab ich jetzt durch tausende Gdankensprünge beim Schreiben total verloren. Der rote Faden war weg. Was vielleicht auch daran liegt. dass ich diesen Eintrag vor Wochen angefangen und abgespeichert, dann aber nur hier und da fortgeführt habe. Da geht auch so manches verloren. Also machen wir hier mal einen sauberen Schnitt.

____________________________________________________________

 

So. 

Neues Thema, neues Glück. 

Was mich im Moment sehr beschäftigt ist die Motivation und die Demotivation, (auch bekannt als akute Unlust) von der eigenen Person. Was bringt uns dazu, obwohl wir etwas wissen und uns eigentlich sehr dafür interessieren und auch Spaß daran haben,  unser Wissen nicht kundzutun? Was bringt uns dazu zu denken: "Ne, ich hab jetzt keine Lust was zu sagen."? Dass diese Einstellung kontraproduktiv ist, wissen wir. Doch wir unternehmen trotzdem nichts dagegen. Vor allem erstaunt es mich, dass man auch solche Phasen hat, wenn man ansonsten sehr beflissen dafür sorgt, dass man sich engagiert. A la "Ich bin nicht faul, ich hab nur einfach keine Lust" (um einmal die Ärzte zu zitieren).

 Ich bin der Meinung, dass sich gerade bei diesen Menschen etwas zugetragen haben musste, das sie dazu führt, eine geradezu trotzige und abwehrende Haltung einzunehmen. Dass sie sich dabei keinen großen Gefallen tun liegt bar auf der Hand, aber man meint doch immer durch eine Ablehnende Verhaltensweise den anderen oder die anderen dazu bringen könnte einmal über sich nachzudenken. Zu sehen, dass der Fehler  vielleicht nicht nur bei der Person liegt, die gerade lieber den Mund hält. Auch wenn es in den seltensten Fällen dazu kommt, dass diese Ablehnung Früchte trägt. Man wird meist mit Verachtung gestraft oder einfach ignoriert. Also wozu trotzig sein? Die Message kommt beim andern einfach nicht an (Die letzten zwei Sätze waren ein Paradebeispiel für die Trotzigkiet und Unlust).

Das Stichwort beim Auslöser für dieses Verhalten ist vor allem Enttäuschung. Über was auch immer es ging, Enttäuschung, meist ausgelöst von einer Reaktion aus dem Umfeld, kann großes bewirken. Allein das Gefühl der Enttäsuchung oder einer ungerechten Behandlung kann einem den Spaß an seinem größten Hobby nehmen. Und auch wenn man immer denkt "Ich mache mich nicht von der Meinung anderer abhängig.", ein bisschen berührt es jeden, selbst diese Leute, bei einer großen Enttäuschung. Ich beneide denjenigen, den absolut ALLES kaltlässt. Zumindest in diesem einen Punkt. Totale Kälte allem und jedem gegenüber ist destruktiv und bringt den Menschen gar nicht weiter, außer dass man sich einen Schutzwall baut und dahinter vor den Einflüssen anderer versteckt.

Aber was sonst diese akute Unlust beeinflusst...es könnten noch Dinge wie schlechter Schlaf und daraus resultierende Müdigkeit oder Krankheit (vor allem Kopfschmerzen)  sein. Zusammen mit einer etwaigen Enttäuschung sorgen diese Faktoren für die ultimative schlechte Laune. Dazu kommt dann noch eine widerliche Gereiztheit, die allen anderen dann auch noch die Launde verdirbt.

Was für ein schöner Tag.

 

Naja, so ein glückliches Thema war das hier jetzt nicht, aber ich habe mir heut viele Gedanken darüber gemacht. Dazu kamen dann noch die alltäglichen Gedanken, wie "Bin ich denn nur von Idioten umgeben?" bis hin zu "Ich will zurück in mein Bett". Vielleicht gehört diese "Dagegen"-Einstellung einfach mal dazu. sollte aber nicht zu oft vorkommen, sonst würd man zum chronisch mies gelaunten Menschen. Ist auch nicht schön. Also fürs nächste Mal was fröhliches. Vielleicht Dinge wie "Einen eigenen Fanclub gründen - wann geht Selbstliebe zu weit?" oder eben wieder irgndwas mit Musik. Wird noch öfter vorkommen.

Dann bis bald.

(Und ja, ich werde öfter schreiben. Versprochen.)

 

Der Autor

1 Kommentar 5.1.09 15:53, kommentieren

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Aller Anfang ist schwer...

...wurde einst gesagt und stimmt zweifellos.

Aber er hat auch immer etwas schönes, etwas zuversichtliches.

Der Beginn einer neuen Sache ist nicht nur schwer, sondern auch immer wieder aufregend: Wie das erste Aufblättern eines neuen Buches oder wenn man bei der neuen CD erwartungsvoll bei Track 1 auf "play" drückt.

Um es mit meinen Gefühlen auszudrücken.

Bei meinem neuen Blog möchte ich mich - um es einfach zu sagen - mit allem beschäftigen, was mir so unter die Nase kommt. Manchmal passiert so etwas jede Stunde, manchmal kommen die kleinen Merkwürdigkeiten des Lebens auch nur viel seltener vor - z.B. einmal im Monat. Ja, um die geht es wohl: die kleinen Merkwürdigkeiten des Lebens. 

Die erste Merkwürdigkeit zu Beginn wäre wohl: Was, zum Henker, bedeutet dieser abstruse Titel des Blogs?

Nun,  "The hippo´s yawn" ist nicht nur ein seltsames Hirngespinst sondern ein Fels in Australien, der ein wenig an ein gähnendes Nilpferd erinnert, hippo´s yawn eben.

Nächste Frage: WIE kommt man von einem Fels auf einen Titel?

Ganz einfach. Indem man bei wikipedia.de, unserem Freund und Helfer in allen Lebenslagen, auf Random Article bzw. Zufälliger Artikel klickt und klickt und klickt und wartet, bis sowas cooles wie ein gähnendes Nilpferd bei rumkommt.

(Solltet ihr mal in Australien sein und den Fels besichtigen, macht dochh bitte ein Bild für mich, ja?)

 Das ist eine wunderbare Methode, um auf ausgefallene Begriffe als Titel für Gedichte, Geschichten, Blogs etc. pp. zu kommen.

Ich hatte ursprünglich auch vor, eine fiktive Band "Thie hippo´s yawn" zu nennen, aber letztendlich passte der Name doch nicht mehr ins Bild. Ich wusste doch, dass ich ihn irgendwann noch einmal brauchen würde. 

Nun ja, das ist nun der Auftakt für hoffentlich viele Seiten des Nachdenkens und der Evaluation um es mit den Worten einer ehemaligen Lehrerin zu sagen.

Zum Abschluss gibt es noch ein Gedicht, welches mir beim Bahnfahren in den Sinn gekommen ist:

 

Originelle Symmetrie

 

nenn mir die

formeln der gefühle,

beschreib mir die

graphen des glücks,

beweis mir die

gleichung der liebe

 

rechne mir dein leben vor.

 

in den graden parallelen,

die sich im unendlichen schneiden

und ohne einen zweifel

ewig lang bestehen,

 

deine wahrscheinlichkeiten

sind alle erprobt.

deine zukunft

ist fest kalkuliert.

du weißt mit den

unbekannten

umzugehen.

 

du rechnest dir dein leben vor. 

und ich.

ich bin die negative zahl

unter der wurzel.

 

 

Ich weiß nicht, warum ich darauf gekommen bin ein "mathematisches Gedicht" zu schreiben. Aber in der Bahn kommen einem ganz gute Ideen. Meine musikalische Muse war "Muse" (ach, ein lustiger Wortwitz) .

Das wars dann fürs erste. Bis bald!

Der Autor

7 Kommentare 18.1.09 21:29, kommentieren